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Vortrag „Artenvielfalt fördern in Garten, Gemeinde und Gemarkung“ von Kerstin Fricke von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am 28. November 2024

Am 28. November 2024 um 19:15 Uhr hatte der Bürgerverein Beedenbostel e.V. in unser schönes Dorfgemeinschaftshaus zu diesem Vortrag über Artenvielfalt eingeladen.
Die Beraterin zum Biotop- und Artenschutz Frau Kerstin Fricke von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Uelzen hielt uns einen spannenden Vortrag über Erhalt und Förderung der Artenvielfalt.

Wie können wir im Siedlungs- und Außenbereich etwas für die Natur tun?
In ihrem Vortrag erklärte Kerstin Fricke, „Beraterin zum Biotop- und Artenschutz“:
– die möglichen Ursachen für den Artenrückgang,
– die Lebensansprüche von Insekten, Vögeln & Co. und
– mit welchen Maßnahmen wir der Tier- und Pflanzenwelt sowohl im Ort als auch in Feld und Flur helfen können.

Sie fragte die 46 Zuschauenden auch, aus welchen Bereichen sie kommen bzw. welches ihre Motivation für diese Themen sind. Es meldeten sich 6 Landwirte, 8 Gemeinderatsmitglieder, 23 Hobbygärtner/innen und 12 Personen bei der Frage „Naturschutz“.
Da wir alle Ratsmitglieder der Gemeinden der Samtgemeinde Lachendorf per Flyer direkt eingeladen hatten, waren wir von der Anzahl der erschienenen Ratsmitglieder (8 von 66) doch recht enttäuscht. Wobei allerding einige wegen einer parallel stattfindenden Ratssitzung „entschuldigt“ sind. Etwas mehr Interesse für Natur und Artenschutz hatten wir von unseren Volksvertretern schon erwartet!



Weitere Infomationen zum Vortrag könnte Ihr dem Flyer entnehmen.

Und wer noch mehr über den „Niedersächsischen Weg“, einem Bündnis zwischen Politik, Landwirtschaft und Naturschutz erfahren möchte, findet das aktuelle Dokument hier:
https://www.bund-niedersachsen.de/fileadmin/niedersachsen/publikationen/niedersaechsischer_weg/1_NdsWeg_Beschreibung_Gesamt.pdf

»… was hast Du für ein entsetzlich großes Maul!« – Der Wolf in der Weltliteratur

Kaum ein Thema ist auf unseren Dörfern, im Celler Land und in den Wäldern der Südheide so aktuell und so umstritten wie der Umgang mit dem Wolf. Doch welches Bild zeichnet die Literatur von den Wölfen? Schon Romulus und Remus, die legendären Gründer der Stadt Rom, sollen von einer Wölfin gesäugt und aufgezogen worden sein. Fabeln und Sprichwörter projizieren negative menschliche Charaktereigenschaften wie Habgier, Streitlust, Heimtücke und Verschlagenheit auf den Wolf.

Der Antiquar und Literaturkenner Hermann Wiedenroth aus Bargfeld las und spielte im Dorfgemeinschaftshaus bekannte und unbekannte Märchen und Geschichten, Gedichte und Sprichwörter über Wölfe. Besonders die drei Variationen des Rotkäppchen-Märchens, eine davon im Hamburgischen Dialekt, brachten das Publikum zum Schmunzeln, ja zum Lachen.

Daneben hatte Wiedenroth Preziosen aus seiner antiquarischen Sammlung ausgestellt, die vom Publikum ausgiebig begutachtet werden durften.

Wiedenroths launige Lesung bot nach dem Ende des literarischen Teils eine willkommene Plattform für Gespräche und Diskussionen zur Wolfsproblematik, die auch in Beedenbostel hochaktuell ist. Gerade in den vergangenen Monaten kam es zu mehreren Wolfsrissen und Wolfssichtungen auf unserem Dorfgebiet; vielleicht war auch deshalb die Lesung so gut besucht und das Publikum so konzentriert und interessiert.

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